Dr. Volker Martin
Zahnarzt, Oralchirurgie, Tätigkeitsschwerpunkt Implantologie

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Sögestrasse 11-13 · 28195 Bremen

Regeneration

Hat sich der Zahnhalteapparat aufgrund einer Parodontitis abgebaut kann dieser, je nach Ausprägung des Abbaus, wieder aufgebaut werden. Idealerweise sollte der neue, wieder aufgebaute Zahnhalteapparat sowohl in der Form als auch in der Funktion die gleichen Eigenschaften besitzen, wie der ursprüngliche. Für die regenerative Behandlung ausgeprägter, parodontaler Defekte bieten sich unterschiedliche Methoden. Es gibt nur wenige Gewebe, die nach einem Defekt in der Lage sind, sich ohne Narbenbildung oder Funktionseinbuße zu regenerieren (wiederherzustellen). Wir bieten eine Regenerative Therapie mit Schmelzmatrixproteinen. Diese Proteine ermöglichen Ihrem Körper den natürlichen Zahnhalteapparat wieder herzustellen, indem sie die Prozesse, die während der Zahnentwicklung stattfinden, nachahmen. Die Wiederherstellung des Zahnhalteapparats (Wurzelzement, Faserbündel und Knochen) beginnt unmittelbar nach der Behandlung mit Schmelzmatrixproteinen und setzt sich über einen längeren Zeitraum fort. Durch die Anwendung von regenerativen Methoden mit Schmelzmatrixproteinen soll vermieden werden, dass es zur Bildung von Narben- und Bindegewebe kommt. Bei größeren Defekten wird die Anlage von neuem Knochen mit einer gesteuerten Geweberegeneration (GTR - Guided Tissue Regeneration) gefördert. Ziel ist, im Rahmen einer systematischen Parodontalbehandlung verloren gegangene Zahnhaltegewebe wiederaufzubauen. Verlorenes Knochengewebe kann mit Eigenknochen aufgebaut werden. Es besteht zudem die Möglichkeit, die Bildung des Knochengewebes mit körperfremdem Knochenersatzmaterial anzuregen. Hierzu wird der Eigenknochen oder das Knochenersatzmaterial während einem chirurgischen Eingriff in die Knochentasche eingefüllt. Im Laufe der Zeit wird das Material durch den Körper abgebaut und durch körpereigenen Knochen ersetzt.